Zermatt

MODERNES LEBEN | Artikel vom 10.09.2015 | Text von Redaktion

Faszination Matterhorn: Ein Besuch in Zermatt

Matterhorn  |  Foto © Redaktion

 

Mystisch ragt das Matterhorn in den Himmel. Duftende Bergwiesen schmiegen sich an die schneebedeckten Felswände. Im Ort wimmelt es von Touristen. Doch hier draußen, am Rande von Zermatt ist es ruhig. Vögel zwitschern und ein Bach rauscht.

 

Es ist Postkartenwetter! Morgens, auf der Anreise aus Bern, war das anders. Alles war grau in grau. Auf der Hälfte der Zugstrecke kam ein langer Tunnel. Und danach schien die Sonne! Dieses Phänomen ist Alpenreisenden zwar bekannt, fasziniert aber immer wieder aufs neue.

 

4478 Meter ist der markante, dreieckige Berg hoch. Das ist imposant! Am Wahrzeichen der Schweiz kann man sich nicht satt sehen. Trotzdem lockt das Städtchen Zermatt und man löst den Anblick des angeblich meistfotografierten Berges der Welt.

 

Zermatt ist autofrei. Für den Privatverkehr ist die Zufahrt nur bis zum 5 Kilometer entfernten Täsch erlaubt. Von dort muss man mit dem Shuttle Zug weiterreisen. Pferdekutschen und fast lautlose Elektro - Fahrzeuge prägen das Straßenbild. Groß ist der Ort nicht, er kann problemlos zu Fuß erkundet werden.

 

Zermatt                                        Bergbach                                      Gletscher

 

 

Der Ort hat Charme! Die Zeit ist stehen geblieben. Liebevoll dekorierte Holzhäuser stehen eng beieinander. Hier, so scheint es, wird Tradition noch gelebt. Eine entspannte Stimmung liegt in der Luft. Auf der Bahnhofsstraße, der Flaniermeile, reihen sich Restaurants, Bars und Souvenirläden aneinander. Den vielen bunten Schweizer Taschenmessern kann man nur schwer widerstehen.

 

Die aus Lärchenholz bestehenden Gebäude sind von der Sonneneinstrahlung und den Wettereinflüssen mit den Jahren fast schwarz geworden. Zwischen den Häusern taucht immer wieder das schneebedeckte Matterhorn auf.

 

Nachmittags ist die Abreise geplant. Die Rückfahrt durch die Walliser Alpen hinterlässt ein Staunen. Der Zug schlängelt sich vorbei an Bergmassiven, verschlafenen Dörfern und Gletschern. Am Ende des langen Tunnels ist dann leider wieder schlechtes Wetter. Es bleiben die schönen Erinnerungen und Fotos.

 


Kommentare: 3 (Diskussion geschlossen)
  • #3

    Dieter (Sonntag, 20 September 2015)

    Schöne Fotos, toller Bericht. Macht Lust auf Urlaub

  • #2

    Josefine (Donnerstag, 17 September 2015 18:20)

    da bekomme ich direkt "Heimweh" nach den Bergen
    schöner Bericht

  • #1

    Katharina (Freitag, 11 September 2015 01:14)

    Schön geschrieben!