Ernährungsstile

MODERNES LEBEN | Artikel vom 22.01.2016 | Text von Redaktion

Ernährungsstile


Gesunde Zutaten  |  Foto © Redaktion 

Wir leben in einer Zeit, die uns ein unglaubliches Angebot an Lebensmitteln zur Verfügung stellt. Viele Menschen schenken ihrem Körper und ihrer Gesundheit eine neue Aufmerksamkeit. Das schließt natürlich auch die Optimierung der Ernährung mit ein. Wahrscheinlich hat sich noch nie eine Gesellschaft zuvor so viele Gedanken über ihre Ernährung gemacht wie die Heutige. Aus allen Ecken tauchen immer neue Ernährungsstile auf. Was sich hinter den bekanntesten Ernährungsstilen verbirgt verrät die folgende Übersicht.

 

Vegetarismus:

Vegetarier essen kein Fleisch und meistens auch keinen Fisch, nehmen aber Nahrungsmittel zu sich, die von lebenden Tieren stammen. Dazu zählen unter anderem Eier, Kuhmilch und Milchprodukte wie Käse oder Pudding.

 

 

 

Veganismus:

Veganer verzichten auf alle tierischen Nahrungsmittel. Sie essen weder Fleisch noch Fisch. Eier und Kuhmilch sind ebenso tabu und viele sind so konsequent, dass sie auch keine Kleidung wie Leder oder Wolle tragen. Wenn auf Pflegeartikeln „vagan“ steht bedeutet es, dass keine Tierversuche für dieses Produkt durchgeführt wurden.

 

 

Rohkost:

Rohköstler ernähren sich von möglichst natur belassener Nahrung. Sie erhitzen das Essen gar nicht oder nur wenig damit die wichtigen Nährstoffe nicht verloren gehen. Manche verzichten dabei ebenso wie Vegetarier oder Veganer auf tierische Produkte.

 

 

 

Clean Eating:

Beim diesem Ernährungsstil werden möglichst unverarbeitete und frische Lebensmittel bevorzugt. Das Wort „clean“ bedeutet „rein“ im Sinne von natürlich. Auf Fertigprodukte wird verzichtet, das heißt, alles wird selber zubereitet. Beim Clean Eating handelt es sich um ausgewogene Mischkost, es sind also alle Nahrungsmittel erlaubt .

 

 

Frutarismus:

Frutarier ernähren sich ausschließlich von Obst und Gemüsearten, die gepflückt werden. Dazu gehören Äpfel, Nüsse und Tomaten. Manche essen sogar nur herabgefallene Früchte. Menschen, die diesen Ernährungsstil leben sind noch ein Stück radikaler als Veganer.

 

 

 

Paleo Diät:

Die sogenannte „Steinzeit-Ernährung“ beinhaltet Nahrungsmittel, die zur Zeit der Jäger und Sammler zur Verfügung stand. Fleisch und Fisch gehören dazu, Milch, Milchprodukte sowie Getreide und industriell verarbeitete Produkte sind tabu. Dahinter steckt die Vorstellung, dass unsere Vorfahren meist nur Mammuts gejagt haben, vermutlich ernährten sie sich aber ganz anders.

 

 

Flexitarismus:

Flexitarier verzichten nicht ganz auf Fleisch, reduzieren es jedoch bewusst. Ihre Ernährung ist also überwiegend vegetarisch. Gelegentlich verzehren sie Fleisch, dass sorgfältig ausgewählt wird. Dieses muss hochwertig und biologisch produziert sein.

 

 

Natürlich können diese Ernährungsstile auch miteinander und mit vielen weiteren kombiniert werden. Der Fantasie und dem eigenen Geschmack sind keine Grenzen gesetzt.