Kölner Zoo

VERANSTALTUNGEN | Artikel vom 24.06.2016 | Text von Redaktion

Abenteuer und Erholung im Kölner Zoo


Kölner Elefantenpark Aussenanlage  |  Foto © Rolf Schlosser

Köln. Die Domstadt beherbergt einen der ältesten und mit rund 1,4 Millionen Besuchern pro Jahr, auch einen der beliebtesten Tierparks in Deutschland. Er befindet sich unweit des Doms und des Rheins auf einem 20 Hektar großen Gelände im Stadtteil Riehl. Insgesamt sind 10.000 Tiere aus mehr als 750 verschiedenen Arten zu sehen. Darunter begeistern zahlreiche Raubkatzen, Affen, Elefanten, Flußpferde und Giraffen große und kleine Entdecker.

 

Der Kölner Zoo wurde im Jahr 1860 gegründet. Die Kombination aus historischen Bauten mit modernen Tieranlagen machen den besonderen Charme des zoologischen Gartens aus. Zu den Hauptattraktionen zählen das Regenwaldhaus, der Elefantenpark, der Hippodom und der Affenfelsen.

 

Im Regenwaldhaus können die Besucher bereits seit dem Frühjahr 2000 in den süd-ost asiatischen Regenwald eintauchen und zahlreiche Tiere beobachten. In der großen Freilufthalle sind neben vielen Vogelarten auch Wasserschildkröten und Fische, durch eine Glasscheibe sogar unter Wasser, zu bestaunen. Kurzkrallenotter, Gibbons und Reptilien sind ebenfalls im Regenwaldhaus beheimatet.

 

Die größte Anlage des Zoos ist der, im Jahr 2004 eröffnete Elefantenpark. Auf einer Fläche von 2 Hektar lebt die asiatische Elefantenherde artgerecht und im Sozialverband. Die Bullen verweilen nicht ganzjährig bei der Herde. In freier Natur begeben sie sich nur zur Paarungszeit zu den Kühen und werden daher im Zoo größtenteils separat gehalten.

 

Kölner Elefantenpark Innenanlage  |  Foto © Rolf Schlosser

 

Der Hippodom wurde im Jahr 2010, anlässlich des 150. Geburtstages des Tierparks eröffnet. Mit dieser modernen Anlage wird eine afrikanische Flußlandschaft nachgebildet. Neben Flusspferden findet man hier auch Nilkrokodile, Silatunga Antilpopen und viele weitere Bewohner der südafrikanischen Flussebene.

 

Eine der ältesten Anlagen des Kölner Zoos ist der 1914 errichtete Affenfelsen. Er wird von Mantelpavianen bewohnt. Aufgrund ihres lebhaften Verhaltens sind sie bei den Zoobesuchern sehr beliebt und die tägliche Fütterung zieht viele große und kleine Tierfreunde an.

 

Tropisch geht es im Urwaldhaus zu. Hier leben Orang-Utans, Bonobos, Gorillas und viele weitere Affenarten in Familienverbänden. Über Käfiggänge können die Tiere die begrünten Außenanlagen erreichen. Die Besucher werden durch einen 170 Meter langen, sich schlängelnden Weg, durch die exotische Umgebung geführt.

 

Weitere Highlights des Zoos sind unter anderem das Aquarium mit vielen Fischarten, Reptilien und Insekten auf insgesamt drei Etagen und die ehemalige Eisbärenhalle. Hier leben allerdings keine Eisbären mehr, weil ihre Haltung in Zoos nicht artgerecht ist, sondern Greifvögel. Sie faszinieren besonders, wenn sie in den Flugschauen über den Köpfen der Besucher ihre Kreise ziehen.

 

Gepardenanlage  |  Foto © Rolf Schlosser

 

Auch seltene und vom Aussterben bedrohte Tierarten wie die Primatenart Sclaters Makis, oder die Przewalskipferde können beobachtet werden. Ihrer Nachtzucht und ihrem Erhalt widmet der Kölner Zoo ein besonderes Interesse. Er engagiert sich außerdem erfolgreich für Natur- und Artenschutzprojekte auf der ganzen Welt. In der Forschungshütte des Regenwaldhauses können sich die Besucher unter anderem über das Phong Nha-Ke Bang-Naturschutzprojekt in Vietnam informieren.

 

Eines der größten regionalen Karstwaldgebiete befindet sich in Phong Nha-Ke Bang. Dieses Gebiet dient vielen einzigartigen Tierarten als Rückzugsraum. Den Kölner Zoologen ist in Zusammenarbeit mit der Universität Hanoi und lokalen Behörden gelungen, zahlreiche neue Tierarten für dieses Gebiet nachzuweisen.

 

Der Kölner Zoo möchte Abenteuer und Erholung mit der Sensibilisierung der Besucher für Natur- und Artenschutzprojekten verbinden. Wer die Zootiere nicht nur sehen, sondern auch Wissenswertes über Haltung, Nachzucht und ihre natürlichen Lebensräume erfahren möchte, kann an zahlreichen Führungen und Aktionen teilnehmen. Neben den Tagesführungen ist die Nachtwanderung durch das Regenwaldhaus besonders beliebt. Viele Bewohner wie die Flughunde oder das Matschie- Baumkänguru werden dort erst mit Eintritt der Dämmerung aktiv. Unter professioneller Begleitung kann man auch Tierpfleger für einen Tag werden. Dafür ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

 

Ein besonderes Programm bietet die Zooschule. Kindergärten, Grund- und Weiterführende Schulen können in unterschiedlichen Unterrichtsmodulen den Biologieunterricht im Tierpark erleben. Die Schülerinnen und Schüler werden durch die außergewöhnliche Lernumgebung besonders motiviert. Durch diese Lernerfahrung wird die Handlungsbereitschaft und –kompetenz für den Natur- und Umweltschutz gefördert und der Nachhaltigkeitsgedanke vermittelt.

 

Das ganze Jahr über warten verschiedene Veranstaltungen auf die Besucher. Außerdem können nach Absprache Geburtstage und andere Feste im Kölner Zoo gefeiert werden. Aktuelle Termine, Anreise, Öffnungszeiten und Eintrittspreise können der Homepage entnommen werden, die unter folgendem Link aufrufbar ist:

 

» www.koelnerzoo.de